Photographieren Schau mal

Sammelleidenschaft – alte Kameras

Habt ihr eigentlich eine Sammelleidenschaft? Bei mir war es lange Zeit alles von Coca Cola, das ich gesammelt habe. Es hat auf einer Klassenfahrt angefangen und erst jetzt, nach über 20 Jahren aufgehört bzw. wurde jetzt abgelöst von einer neue Sammelleidenschaft – alte Kameras. Ich habe seit ich etwa 12 Jahre alt bin eine eigene Kamera, zum Abitur gab es dann die erste Spiegelreflex, eine manuelle Canon AT-1. Mit ihr habe ich auch die Grundzüge der manuellen Fotografie kennen und lieben gelernt.

oben: meine erste Spiegelreflex, eine Canon AT-1 und unten: eine Agfa Box - Sammelleidenschaft alte Kameras - diephotographin
oben: meine erste Spiegelreflex, eine Canon AT-1 und unten: eine Agfa Box

Vom Traum zur Leidenschaft

Eigentlich war es immer mein Traum Fotografin zu werden, aber irgendwie hat es nie so richtig geklappt. Zumindest nicht mit einer Ausbildung oder einem Studium. Statt dessen habe ich mir alles selber beigebracht oder habe Kurse belegt (z.B. einen Workshop bei Fuchs und Bente). Von meinem Opa habe ich sogar einen alten Vergrößerungs-Apparat geerbt, um Fotos selber zu belichten. Früher habe ich regelmässig im Bad ohne Fenster gesessen, die ganze Badewanne mit Brettern abgedeckt und dort Schwarz-Weiss-Filme entwickelt und Bilder abgezogen. Dank eines kleinen Schlitzes unter der Tür durfte im Flur keiner das Licht anmachen, sonst wäre alles falsch belichtet und hin gewesen. Leider habe ich aktuell keinen Raum mehr, den ich komplett abdunkeln kann und der alte Vergrößerer steht im Keller. Aber irgendwann, ja irgendwann mache ich das wieder. Vielleicht nehme ich dann eine meiner alten Kameras, einen Schwarz-Film, gehe damit auf Fototour und direkt danach in die Dunkelkammer. Ja, irgendwann. Ich finde ja, Bäder mit Fenstern werden völlig überschätzt. Fotografin bin ich übrigens mittlerweile geworden, so ganz ohne Ausbildung oder Studium. Wenn ihr also wollt, dass ich Fotos von euch und eurer Familie mache, meldet euch gerne bei mir.

Zwei alte Balgen-Kameras, geerbt von meinem Opa - Sammelleidenschaft alte Kameras - diephotographin
Zwei alte Balgen-Kameras, geerbt von meinem Opa

Alte Kameras auf eigenen Stockfotos

Dank Lisa (mein Feenstaub) und Nia (but first, create) weiß ich jetzt auch, was ich noch mit meinen alten Kameras machen kann – eigene Stockfotos für meinen Blog. Wundert euch also nicht, wenn ihr hier demnächst eine der alten Kameras im Hintergrund auf meinen Fotos findet, ich mag die Idee sehr. Das ich bei dem Blognamen noch nicht früher drauf gekommen bin?

Meine Lieblingskameras alle auf einem Bild - Sammelleidenschaft alte Kameras - diephotographin
Meine Lieblingskameras alle auf einem Bild

Jetzt bin ich aber mal gespannt, ob ihr auch eine Sammelleidenschaft habt und vor allem welche? Ist auf Flohmärkten vor euch auch nix sicher? Eine Zeit lang habe ich aus den Augenwinkeln schon die roten Coca Cola Sachen gesehen, mittlerweile sind es die alten Kameras.

 

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  1. Oh wie toll. Lieben Gruß zurück | Barbara

  2. Selber entwickeln ist aber echt toll, fast romantisch. In der Dunkelkammer und zu schauen, wie ganz langsam das Bild entsteht.
    Auch das man erst warten musste, bis der Film entwickelt ist, bis man die Bilder sehen konnte. Man hat beim fotografieren mehr aufgepasst, finde ich.

  3. Ich hab eine alte Kamera bei mir rumzuliegen 😀 Ansonsten habe ich erst mit Fotografieren angefangen, als es digital war – vorher war mir das mit dem Entwickeln zu umständlich 😉

  4. Oje, das ist aber echt doof gewesen. Ich hatte immer an der Tür ein rotes Schild kleben, wenn ich beim entwickeln war, damit alle, also mein Schatz in dem Fall nur, Bescheid wissen. Meistens habe ich mich aber sicherheitshalber nur in die „Dunkelkammer“ verzogen, wenn ich alleine in der Wohnung war.
    Alte Kameras sehen aber auch irgendwie immer toll aus, kann auch nur schwer widerstehen, wenn ich eine sehe.

  5. Ich weiß noch ganz genau, wie ich in der Schule mal mit meiner Foto-AG im Fotolabor saß, fleißig Fotos entwickelte und plötzlich kam ein Lehrer in den Raum und alles war für die Füße. 😀 Hach ja, was waren wir voller Hass.

    obwohl ich nicht besonders viel fotografiere, liebe ich alte Kameras auch sehr und halte auf Flohmärkten immer Ausschau.

  6. Oh ja, Tassen habe ich auch zu viele und die werden gerade auch reduziert damit der Platz in den wenigen Küchenschränken reicht. 🙂
    So einen Workshop kann ich nur empfehlen, hat mir echt viel gebracht.

    Lieben Gruß | Barbara

  7. Also ich habe jahrelang Tassen gesammelt – bis ich vor 2 Jahren eingesehen habe, dass 30 Stück VIEL ZU VIELE sind und ich sie nie alle benutzen kann (und sie nie in meinen Küchenschrank passen würden). Seitdem verbiete ich mir diese Sammelleidnschaft und sammele nur noch Erinnerungen und Postkarten aus meinen Urlaubsorten.

    Kameras habe ich aber auch einige – allerdings sammle ich eher unabsichtlich: Erste Kamera mit 10 bekommen (Digicam), zweite bessere Digicam mit 13, Spielreflex mit 16,5 selbst gekauft. Und im Dezember habe ich mir eine analoge Kamera gegönnt, weil das ein Traum von mir war, im Januar gab es dann eine ganz kleine Digicam zum immer dabei haben. Tja… aber die 2. Kamera habe ich jetzt an Mama abgegeben (sie hat einen Schaden am Gehäuse, seit sie runter fiel und darauf hin von der DSLR abgelöst wurde, aber Mama stört das nicht).

    Vom Job als Fotografen träumen wohl viele… aber für mich ist das nur ein Hobby. Aber einen Workshop würde ich trotzdem gern mal besuchen 😉
    Das Schöne an dem Hobby ist ja, dass es NIE langweilig wird und man es mit anderen Männern und Frauen und allein ausleben kann 🙂

    Filme selbst zu entwickeln, kann ich mir gar nicht vorstellen… Das muss irre spannend sein – aber ich hätte immer Angst, ALLES zu ruinieren.

    Und ja: Gerade bei deinem Blognamen machen sich deine Sammel-Schätze bestens für den Fotostock 😀

    Liebe Grüße

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