Mach mal

Fastenzeit – Verzicht auf die Trägheit

Habe nur ich das Gefühl oder ist der Verzicht in der Fastenzeit wirklich hip geworden? Überall tauchen Challenges auf, dass man gemeinsam auf etwas verzichtet. Eigentlich kommt die Fastenzeit aus der Religion bzw. von der Kirche und bezog sich auf die Zeit vor dem Hochfest Ostern. Mehr darüber könnt ihr bei Wikipedia (Fastenzeit) nachlesen. Es geht um den Zeitraum von Aschermittwoch bis Ostern und umfasst 40 Tage. Die Sonntage sind von der Fastenzeit ausgenommen, sonst kommt man nicht auf die 40 Tage. War es vor einigen Jahren noch eher merkwürdig, wenn man erzählt hat, dass man während der Fastenzeit bewusst auf etwas verzichtet, gehört es mittlerweile schon fast dazu, wenn auch meist nicht traditionell geprägt. (Die Deutschen fasten wieder im Tagesspiegel vom 17.2.2015)

Ideen für die Fastenzeit

Während der 40 Tage gibt es viele Möglichkeiten zu fasten. Man kann ganz klassisch auf Süssigkeiten oder Alkohol verzichten oder sonst ein „Laster“ dass man gerne mal ablegen möchte, zumindest für 40 Tage. In den letzten Tagen bin ich auf ein paar schöne Ideen gestossen, die ich euch heute mal als Inspiration mit geben möchte.

Ernährung
Gesundheit
Lifestyle

Noch mehr Ideen findet ihr z. B. bei Utopia.

Mein Verzicht in der Fastenzeit

Ich werde dieses Jahr wieder auf die Trägheit verzichten. Vor zwei Jahren habe ich das schon einmal versucht und es hat mir unheimlich gut getan. Vor zwei Jahren war es ein zufälliger Einfall, als ich überlegte, auf was ich in der Fastenzeit verzichten könnte und Süssigkeiten oder Alkohol keine wirkliche Herausforderung gewesen wären. In diesem Jahr möchte ich nicht auf Zucker oder Alkohol verzichten, auch wenn ich versuchen werde es drastisch zu reduzieren und mir den Genuss jedes Mal bewusst machen möchte. Letztes Jahr habe ich z.B. auf Zucker verzichtet und dabei ist mir erst so richtig bewusst geworden, in was allem Zucker drin steckt.

Zucker - eine Idee für den Verzicht in der Fastenzeit
Zucker – eine Idee für den Verzicht in der Fastenzeit

Aber gerade nach der #28daysofblogging Challenge (alle Beiträge) möchte ich bewusst die ganze Zeit nutzen, die ich im letzten Monat fürs bloggen hatte. Vor der Challenge hätte ich nicht gedacht, wie viel Zeit man einfach mit nix machen verbringt und das oft unbewusst. Bewusstes Nix-Tun ist eine Wohltat, aber abends auf der Couch vor dem TV zu hängen oder stundenlang auf Facebook surfen verplempert nur Zeit und bringt meist nix außer einem schlechten Gefühl. Vieles davon mache ich aus Trägheit, weil ich denke ich bin zu müde für etwas Sinnvolles. Aber das ist nicht so! Klar gibt es Abende, an denen nix mehr geht. Das ist auch kein Problem, wenn sie nicht überhand nehmen. Leider gewinnt bei mir zu oft die Faulheit oder eben Trägheit und das möchte ich mal wieder ändern. Ich möchte den Elan aus dem Februar, immer Zeit fürs bloggen zu finden und sonst eben abends noch dran zu sitzen, nutzen, für mein Business und auch weiter für meinen Blog. Es gibt einiges was im Februar etwas zurückstecken musste und ich möchte einfach nicht in ein Loch der Unproduktivität stürzen und mich auf den Lorbeeren ausruhen. Wer jetzt wissen möchte, wie es mit vor zwei Jahren in der Fastenzeit erging, kann den Beginn, die Halbzeit und mein Fazit gerne lesen. Ein Fazit ist auch dieses Mal wieder geplant und ihr könnt gespannt sein, wie es mir in den folgenden 40 Tage ergeht. Die nächsten 40 Tage wird einfach gemacht und nicht ewig hin und her überlegt und abgewägt oder aus Trägheit gewartet!

Verzichtet ihr auf etwas in der Fastenzeit? Macht ihr das jedes Jahr oder nur ab und zu?

 

Mit diesem Beitrag mache ich bei der Blogparade #wenigermehr von Die kleine Botin mit.

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  1. Ja der doofe Zucker. Bei mir aind es Süsskram und Limonaden. Versuche es jetzt einfach bewusst zu genießen bzw. nur in Mini Mengen.
    Lieben Gruß | Barbara

  2. Ich überlege auch, etwas mehr auf Zucker zu verzichten. Würde mir bestimmt gut tun. Denn ich esse schon viel Süßes;)
    Lg Dési

  3. Oh ja, Verzicht aufs Smartphone würde ich auch nicht schaffen. Vielleicht Verzicht auf die private Nutzung von Social Media Kanälen, aber das wäre auch für 40 Tage eine echte Herausforderung.

  4. Meine Schwägerin hat sich gestern bei mir per Whatsapp vorübergehend verabschiedet. Sie macht eine Auszeit vom Smartphone und ist während der Fastenzeit nur auf Festnetz erreichbar. Für mich undenkbar. Da versuche ich lieber auf Zucker zu verzichten. Lg, Olga

  5. Ach so, ich dachte schon nur kalt. Ja, wechselduschen kann ich manchmal auch, manchmal aber auch nur weil die Kinder gerade aufs Klo gehen 😀

  6. Danke sehr.
    Ja das mit den 40 Bags muss ich mir auch noch mal genauer anschauen, das klang echt gut.
    Lieben Gruß | Barbara

  7. ok, nicht nur kalt 😉 aber wecheselduschen und zum schluss nen kalten guss – das kann ich 😀

  8. Ja – Fasten scheint immer beliebter zu werden. Schon so begegnen einem Saft-Fasten und Anti-Zucker-Challenges und Ähnliches ja ständig, aber jetzt zur Fastenzeit ist das vielleicht für viele noch mal eher eine Option, weil so viele andere „mitleiden“.

    Du hast da echt eine tolle Liste mit Fasten-Ideen zusammengestellt, aber für mich sind die meisten uninteressant oder nicht durchführbar. Nut 40 Bags werde ich mir noch mal anschauen, da es zu meiner eigenen Idee passt.

    Dass du Trägheit an den Kragen willst, ist echt vorbildlich 🙂

    Liebe Grüße

  9. Ja das mit dem Internet und dem vertrödeln kenn ich auch. Bei mir ist es aber eher die Aufschieberitis und der will ich jetzt mal was entgegen setzen!
    Jeden Tag kalt duschen? ernsthaft? Brrr, ich dusche immer eher kurz vor verbrühen, ohne werde ich nicht wach.
    Lieben Gruß | Barbara

  10. mein januar war zuckerfrei, der februar nicht mehr so sehr … vorgenommen habe ich mir für die fastenzeit nichts, aber ich muss sagen, dass mir die idee auf die trägheit zu verzichten, extrem gut gefällt. ich vertrödel relativ viel zeit (gerade in diesem internet) und das möchte ich lassen. kalt duschen finde ich gar nicht so dramatisch … 🙂
    liebe grüße & komm rege durch die fastenzeit!
    liebe grüße
    nike

  11. Das kann ich verstehen.
    Andererseits wäre der Verzicht auf Trägheit im Urlaub vielleicht nicht so schwer, da will man ja eh alles mögliche unternehmen. Oder einfach öfter mal was neues ausprobieren?
    Auf jeden Fall wünsche ich euch einen richtig tollen Urlaub!
    Lieben Gruß | Barbara

  12. Ach wie nehmen uns das auch immer mal vor, jedoch passt es dieses Jahr nicht, da wir in der Fastenzeit in Urlaub fahren. Und wer will in seinem Jahresurlaub verzichten müssen? Nächstes Jahr….
    LG
    Silvia

  13. innenlebenkathrin

    Das ist ein guter Ansatz, so gehe ich eigentlich auch vor! Gutes Durchhalten wünsche ich Dir! <3

  14. Ich gehe dabei immer so vor, dass ich mir etwas aussuche, das ich nicht sowieso schon mache oder das mir total leicht fällt. Klar, sollte es einem nicht die ganzen 40 Tage vermiesen, aber eine Herausforderung an mich sollte es schon sein. Es heißt ja auch immer so schön, man braucht 30 Tage um eine neue Routine zu bekommen. Mal schauen wie es mir in den 40 Tagen ergeht.
    Lieben Gruß und bis April | Barbara

  15. innenlebenkathrin

    Liebe Barbara,

    ich komme gerade aus der Kirche und habe noch das Aschenkreuz auf der Stirn! Auch dort wurde von Verzicht gesprochen, aber irgendwie anders. Man soll nicht mit grimmigem Gesicht rumlaufen, nur weil man verzichtet. Es soll etwas sein, das sich gut einhalten lässt und es soll ein Verzicht sein, durch den man sich selbst wieder näher kommt und sich findet. Den Ansatz fand ich klasse! Ich muss mal sehen was ich daraus mache!

    Danke Dir für´s Auflisten der Challenges, vielleicht ist da ja auch etwas für mich dabei, ich klicke mich mal durch! Ich wünsche Dir eine tolle Zeit und freue mich, wenn wir uns im April in Wiesbaden sehen!

    Liebste Grüße, Kathrin

  16. Ja, kalt duschen hat mich auch geschockt und das würde ich nicht hinbekommen.
    Mache auch ein Mittelding, vor allem Trägheit und beim Rest sehr bewusst hinschauen, ob es sein muss.
    Aus der Erfahrung der letzten Jahre weiß ich, das die erste Woche doof ist und danach klappt es fast von alleine und man fühlt sich echt gut, egal für was du dich entscheidest.
    Lieben Gruß | Barbara

  17. knightlyart

    Bis auf „kalt zu Duschen“ finde ich alle deine Fastenvorschläge gut!
    Nun bin ich am überlegen!
    LG Kirsten

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